Bericht des Aufsichtsrats
 
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Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionäre,

Dr. rer. pol. h.c. Martin Kohlhaussen, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Dr. rer. pol. h.c. Martin Kohlhaussen, Vorsitzender des Aufsichtsrats

der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2007 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung des Vorstands kontinuierlich überwacht und beratend begleitet. Er war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen unmittelbar eingebunden. Der Vorstand unterrichtete ihn regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich zeitnah und umfassend über die wirtschaftliche Lage und die Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns, die Unternehmensplanung, die strategische Weiterentwicklung, die Risikolage und das Risikomanagement sowie über bedeutende Einzelvorgänge. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen und Zielen wurden vom Vorstand im Einzelnen erläutert und vom Aufsichtsrat geprüft. Soweit für Geschäftsführungsmaßnahmen eine Zustimmung des Aufsichtsrats erforderlich war, hat der Aufsichtsrat dazu ausführliche schriftliche Informationen vom Vorstand erhalten. Der Aufsichtsrat hat diese Berichte und die für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge während seiner Sitzungen umfassend erörtert und mit dem Vorstand beraten sowie die erforderlichen Entscheidungen getroffen. Zu Maßnahmen gemäß § 111 Abs. 2 Satz 1 AktG (zum Beispiel Einsicht in Bücher und Schriften der Gesellschaft) bestand keine Veranlassung.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich der Aufsichtsrat in fünf Sitzungen – davon einer außerordentlichen – von der Ordnungs- und Zweckmäßigkeit der Geschäftsführung des Vorstands überzeugt. Mit einer Ausnahme haben alle Mitglieder des Aufsichtsrats in ihrer jeweiligen Amtszeit mindestens

an der Hälfte der Sitzungen teilgenommen. Herr Marchionne hat in seiner Amtszeit an einer ordentlichen Sitzung teilgenommen und an jeweils einer ordentlichen und einer außerordentlichen nicht.

Über Ereignisse, die für die Beurteilung der Lage und Entwicklung des Unternehmens von wesentlicher Bedeutung waren, sowie über Projekte und Vorhaben, die eilbedürftig waren, wurde der Aufsichtsrat auch zwischen den Sitzungen ausführlich informiert und – soweit erforderlich – im Umlaufverfahren um Zustimmung gebeten. Der Aufsichtsratsvorsitzende stand auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand und ließ sich über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informieren.

Der Aufsichtsrat hat sich im Berichtszeitraum vertieft mit der strategischen Konzernentwicklung, insbesondere der Diversifizierung in lukrative Geschäftsfelder, und der Vernetzung der Geschäftsbereiche entlang der Wertschöpfungskette (Lebenszyklusansatz) unter Nutzung von Cross- Selling-Potenzial beschäftigt; auch unter dem Aspekt, dass hierdurch Vorteile für ein weiter verbessertes Risikomanagement erreicht werden können. Kernthemen der Aussprache waren deshalb zwangsläufig die hiermit zusammenhängenden Auswirkungen auf die – der Abrundung bestehender und dem Aufbau neuer Geschäftsfelder dienende – Akquisitionspolitik unter den differenziert zu sehenden Bedingungen auf den weltweiten Märkten. Besonderes Augenmerk richtete sich auf den deutschen Baumarkt – insbesondere den Hochbaumarkt – und dessen Entwicklung sowie die hieraus abzuleitenden Konsequenzen für dieses Geschäftsfeld. Auch hat sich der Aufsichtsrat mit den möglichen Auswirkungen der Subprime- Krise über den amerikanischen Wohnungsbaumarkt hinaus befasst. Dabei spielten die Instabilität der Finanzmärkte, die zur Zurückhaltung bei Investitionen führen kann, sowie die unmittelbaren Einflüsse auf die Finanzierungsbedingungen des Unternehmens eine wesentliche Rolle.

Nach wie vor standen auch die Wertentwicklung und die langfristige Wertsteigerung des Konzessionsportfolios im Fokus der Aussprache.

 
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