Erläuterung der Konzernbilanz
 
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Für die Long-Term-Incentive-Pläne sowie den TERP 2004 sind bislang die folgenden Stückzahlen an SAR beziehungsweise Stock-Awards ausgegeben worden, verfallen oder ausgeübt worden:

  Ursprünglich ausgegeben Stand 31.12.2006 2007 neu gewährt 2007 verfallen 2007 ausgeübt Stand 31.12.2007
LTIP 2003 1010900 7600 - - 1000 6600
LTIP 2004 1055900 10000 - - - 10000
LTIP 2005 885150 881550 - 4000 874850 2700
LTIP 2006 - SAR 445774 441441 1333 8467 - 434307
LTIP 2006 - Stock-Awards 165243 163710 - 4792 467 158451
LTIP 2007 - SAR 430450 - 430450 7350 - 423100
LTIP 2007 - Stock-Awards 110650 - 110650 1250 300 109100
LTIP 2008 - SAR* 41250 - 41250 - - 41250
LTIP 2008 - Stock-Awards* 26950 - 26950 - - 26950
TERP 2004 1853901 1789866 - 10677 67450 1711739

Für die vorstehend genannten aktienbasierten Vergütungspläne waren zum Bilanzstichtag Rückstellungen in Höhe von 54.513 Tsd. Euro (Vorjahr 45.240 Tsd. Euro) passiviert. Der Gesamtaufwand für die genannten Pläne betrug im Berichtsjahr 31.209 Tsd. Euro (Vorjahr 46.041 Tsd. Euro). Der innere Wert der zum Ende der Berichtsperiode ausübbaren SAR belief sich auf 7.487 Tsd. Euro (Vorjahr 2.627 Tsd. Euro).

26. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die betriebliche Altersversorgung erfolgt im Konzern sowohl beitrags- als auch leistungsorientiert. Bei den beitragsorientierten Altersversorgungssystemen ("defined contribution plans") zahlt das Unternehmen aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Bestimmungen beziehungsweise auf freiwilliger Basis Beiträge an staatliche oder private Rentenversicherungsträger. Über die Entrichtung von Beitragszahlungen hinaus besteht für das Unternehmen keine weitere Leistungsverpflichtung. Bei leistungsorientierten Versorgungsplänen ("defined benefit plans") besteht die Verpflichtung des Unternehmens darin, zugesagte Leistungen an aktive und frühere Mitarbeiter zu erbringen, wobei zwischen rückstellungs- und extern finanzierten Versorgungssystemen unterschieden wird.

Leistungsorientierte Versorgungspläne entfallen im Wesentlichen auf die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und ihre inländischen Tochtergesellschaften sowie auf die Turner-Gruppe (Zusagen bis zum 31. Dezember 2003). Seit dem 1. Januar 2000 setzt sich die betriebliche Altersversorgung im inländischen HOCHTIEF-Konzern aus einer firmenfinanzierten Basisversorgung in Form eines beitragsorientierten Bausteinsystems und einer unternehmenserfolgsabhängigen Aufbauversorgung zusammen. Nach IAS 19 werden diese Zusagen als Leistungszusagen eingestuft. Der Rentenbaustein für die Basisversorgung hängt ab vom Einkommen und dem Lebensalter des Beschäftigten ("Verrentungsfaktor") sowie von einem allgemeinen Versorgungsbeitrag, der durch HOCHTIEF alle drei Jahre geprüft wird. Der Rentenbaustein für die Aufbauversorgung

ist abhängig von der Entwicklung des Ergebnisses nach Steuern gemäß IFRS. Hieraus können bis 20 Prozent der Basisversorgung zusätzlich erzielt werden. Die bis zum 31. Dezember 1999 geltende Versorgungsregelung sah tarifabhängige Leistungsgruppenbeträge vor. Diese wurden in Form von "Initialbausteinen" in das neue Versorgungssystem integriert. Die Ansprüche der von Siemens und der Deutschen Lufthansa im Geschäftsjahr 2004 übernommenen Mitarbeiter wurden ebenfalls in das HOCHTIEF-Versorgungssystem übergeleitet. Die Leistung umfasst eine Altersrente, Invalidenrente sowie eine Hinterbliebenenrente.

Turner ist zum 1. Januar 2004 von leistungs- zu beitragsorientierten Versorgungsplänen übergegangen. Dabei werden in Abhängigkeit von der Betriebszugehörigkeit und vom Gehaltsniveau zwischen drei und neun Prozent des Gehalts an einen externen Versorgungsträger gezahlt. Zusätzlich haben die Turner- Mitarbeiter die Möglichkeit, im Rahmen eines -401 (k) Plans" bis zu fünf Prozent ihres Gehalts in einen Investmentfonds einzuzahlen. Turner stockt die Gehaltsumwandlung je nach Betriebszugehörigkeit um bis zu 100 Prozent auf. Teilnahmeberechtigt sind Mitarbeiter ab einer Betriebszugehörigkeit von drei Jahren. Für die Bemessung der Beiträge wird im Geschäftsjahr 2008 maximal ein Gehalt in Höhe von 230 Tsd. US-Dollar berücksichtigt. Die Einzahlungen sind steuerlich begünstigt; das Risiko der Investmententwicklung liegt beim Mitarbeiter. Auch Leighton und Flatiron haben beitragsorientierte Pensionspläne und zahlen zwischen vier und zehn Prozent des Bruttogehalts an einen externen Fonds.

Mit der Gründung eines Contractual-Trust-Arrangement (CTA) zum 31. Dezember 2004 erfolgte eine Neuordnung der Finanzierung von Pensionszahlungen bei der HOCHTIEF Aktiengesellschaft. In den Geschäftsjahren 2005 und 2006 wurde dieses Modell auf alle wesentlichen inländischen Konzerngesellschaften erweitert. Im Geschäftsjahr 2007 wurden durch die HOCHTIEF Property Management GmbH 2.500 Tsd. Euro an liquiden Mitteln zur Deckung von

*Die Zuteilung für übrige Führungs kräfte konnte erst nach dem Bilanzstichtag erfolgen.
 
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