das Geschäftsjahr 2008 hat für HOCHTIEF erfolgreich begonnen: Nach den ersten drei Monaten können wir Ihnen gute Zahlen vorlegen.
Diese Entwicklung von HOCHTIEF zeigt einmal mehr, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Mit großem Erfolg wurden im HOCHTIEF-Konzern genau die Geschäftsfelder entwickelt und ausgebaut, die es uns ermöglichen, mit unseren vier Modulen den kompletten Lebenszyklus von Infrastrukturprojekten, Immobilien und Anlagen zu bedienen ein zunehmender Wettbewerbsvorteil für HOCHTIEF.
In unserem Modul Entwicklung haben wir uns mit der letztjährigen Akquisition von 50 Prozent an aurelis Real Estate deutlich verstärkt. Mit unseren Fähigkeiten gelingt es uns bereits kurz nach der Akquisition, das Immobilienportfolio deutlich aufzuwerten. Im Bereich der Projektentwicklung arbeiten wir derzeit intensiv daran, das zukunftsträchtige Segment Pflegeimmobilien zu erschließen: HOCHTIEF Projektentwicklung verbuchte hier im ersten Quartal mehrere Projektgewinne.
Auch vom Modul Bau können wir Positives berichten: In den USA sind wir weiterhin auf Wachstumskurs. Großprojekte in unseren Kompetenzfeldern darunter Gesundheitsimmobilien und Sportstätten stehen für den Erfolg von Turner. Durch die Subprime-Krise ist unser Geschäft weiterhin nicht beeinträchtigt. Turner ist Marktführer in weniger konjunkturanfälligen Segmenten. Der Wohnungsbau spielt für Turner keine Rolle.
Das 2007 von HOCHTIEF akquirierte Tiefbauunternehmen Flatiron arbeitet ebenfalls sehr erfolgreich und gewann im ersten Quartal attraktive Aufträge, unter anderem für ein Straßenbauprojekt in San Diego.
Ebenfalls gut entwickelten sich unsere Bauaktivitäten in Europa. Mit Neuaufträgen in Schweden, Bulgarien und Großbritannien wurde besonders unser starkes Infrastrukturund Tiefbaugeschäft im ersten Quartal weiter gestärkt. In Deutschland haben wir im ersten Quartal die organisatorische Umstrukturierung unseres Hochbaugeschäfts abgeschlossen. Darüber hinaus wurden die Kriterien für Neuaufträge in Bezug auf die Margen sowie insbesondere auf die faire Risikoverteilung deutlich verschärft. Ich bin überzeugt, dass wir auf dieser Basis unser Hochbaugeschäft in Deutschland wieder nachhaltig profitabel gestalten werden. Dazu wird auch das Volumen im Generalunternehmergeschäft wie geplant reduziert.
Im Modul Dienstleistungen setzen wir bei HOCHTIEF Facility Management unsere Wachstumsstrategie fort. Als fairer Outsourcing-Partner für Großkunden sind wir im Markt etabliert. So erhielten wir im Berichtszeitraum den Auftrag für das Facility-Management am deutschen Standort des Pharmakonzerns Abbott. In der Schweiz gelang uns im ersten Quartal der Markteinstieg mit einem Projekt in Basel.
Wir haben unser Facility-Management-Angebot ergänzt und zu Jahresbeginn die Gesellschaft HOCHTIEF Energy Management gegründet. Die HOCHTIEF-Experten sorgen dafür, dass energietechnische Anlagen umfassend optimiert, saniert, finanziert und gegebenenfalls auch betrieben werden. Indem wir die Effizienz dieser Anlagen erhöhen, tragen wir aktiv dazu bei, Betriebskosten und CO2-Emissionen zu senken.
Im Modul Konzessionen und Betrieb haben wir unsere Position weiter gestärkt. Wir freuen uns besonders darüber, dass wir mit der Fürst-Wrede-Kaserne das erste Public- Private-Partnership-Projekt des Bundes im öffentlichen Hochbau erhalten haben. Die Gesellschaften HOCHTIEF Facility Management und HOCHTIEF Construction unterstützen hier HOCHTIEF PPP Solutions einmal mehr profitieren wir auch hier von unserer Vernetzung innerhalb des Konzerns. Bereits 2007 hatte HOCHTIEF als Gewinner eines nationalen Ideenwettbewerbs bewiesen, dass wir in diesem Segment mit wirtschaftlichen Lösungen dazu beitragen




