Unternehmensbereich HOCHTIEF Services
 

Unternehmensbereich HOCHTIEF Services

(In Mio. EUR) 01-03
2009
01-03
2008
Veränderung
in %
01-12
2008
Auftragseingang 144,0 137,2 5,0 753,5
Leistung 158,8 162,0 -2,0 709,4
Auftragsbestand 1.444,4 1.528,6 -5,5 1.560,0
Bereichsumsatz 158,8 161,7 -1,8 709,5
Außenumsatz 154,4 160,6 -3,9 683,1
Betriebliches Ergebnis/EBITA 5,9 4,2 40,5 26,8
Ergebnis vor Steuern/EBT 5,1 3,4 50,0 22,9
Investitionen 1,3 1,0 30,0 11,1
Nettovermögen 166,8 207,0 -19,4 176,7
Mitarbeiter 5626
(Stichtag 31.03.2009)
5542
(Stichtag 31.03.2008)
1,5 5651
(im Jahresdurchschnitt)

Der Unternehmensbereich HOCHTIEF Services erzielte im ersten Quartal 2009 gute Erfolge. Der Auftragseingang übertraf mit 144 Mio. Euro den Wert des Vorjahresquartals um fünf Prozent. Dieser Anstieg resultierte im Wesentlichen aus den Aktivitäten der Gesellschaft HOCHTIEF Energy Management. Auch Auftragsverlängerungen, etwa von der Philharmonie Essen, zählten im Inland zu den wesentlichen Neueingängen dieses Quartals. Im Unternehmensbereich waren die Auswirkungen der sich eintrübenden Wirtschaftslage eingeschränkt zu spüren. Sie konnten zum großen Teil kompensiert werden. Sowohl die Leistung als auch der Außenumsatz lagen im Berichtszeitraum leicht unter dem Vorjahresquartal. Der Auftragsbestand sank im Vorjahresvergleich um 5,5 Prozent – unter anderem durch Wechselkurseffekte bei den Auslandstöchtern, hauptsächlich bei den PPP-Projekten in UK.

Das betriebliche Ergebnis wurde im Vergleich zum unterdurchschnittlichen Vorjahresquartal um 40,5 Prozent auf 5,9 Mio. Euro gesteigert, das Ergebnis vor Steuern wuchs um 50 Pozent auf 5,1 Mio. Euro.

Das im Vorjahresvergleich um 19,4 Prozent auf 166,8 Mio. Euro gesunkene Nettovermögen resultierte unter anderem aus reduzierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

HOCHTIEF Facility Management konnte im zurückliegenden Quartal von der Outsourcing-Bereitschaft der Wirtschaft profitieren. Nachdem bereits 2008 die Zusammenarbeit mit Siemens Real Estate vorzeitig bis 2014 verlängert wurde, realisierte das Unternehmen nun ein weiteres Outsourcing mit dem deutschen Technologiekonzern: Zusätzlich zum bisherigen technischen Betrieb an mehr als 60 Siemens-Standorten in Deutschland werden wir künftig weitere Anlagen an vier Standorten instand halten und modernisieren. Mit dem Auftrag übernimmt HOCHTIEF Facility Management 45 Mitarbeiter von Siemens Industry Solutions.

Auch mit dem Großkunden Lufthansa wurde die Zusammenarbeit intensiviert: HOCHTIEF verantwortet für zwei Jahre das Facility-Management im neu errichteten Lufthansa Training & Conference Center im hessischen Seeheim. Die mit 483 Zimmern und mehr als 80 Veranstaltungsräumen ausgestattete Immobilie, eines der größten Tagungshotels Deutschlands, dient als Schulungszentrum für Lufthansa-Mitarbeiter.

Durch eine Zusammenarbeit mit dem SRH Zentralklinikum in Suhl stärkt HOCHTIEF Facility Management seine Position im Gesundheitswesen. So verantworten wir künftig das technische Gebäudemanagement des Krankenhauses. Ferner managt das Unternehmen die Reinraumtechnik auf den Intensivstationen sowie in den Operationszentren und betreibt die Anlagen, mit denen medizinische Gase hergestellt und verteilt werden.

Auch die Gesellschaft HOCHTIEF Energy Management baute ihren Geschäftserfolg weiter aus. Während im Industriekundenbereich die Effekte rückläufiger Produktion zu erkennen sind, konnten die Aktivitäten im Immobilienbereich ausgeweitet werden. Für das 100 000 Quadratmeter große Münchener Areal "neue balan – Campus der Ideen" übernehmen wir für die nächsten 15 Jahre die Wärmeversorgung. Mittels eines innovativen HOCHTIEF-Konzepts werden dabei jährlich etwa 450 Tonnen CO2 eingespart - das entspricht den CO2-Emissionen bei der Wärmeversorgung von etwa 200 Haushalten.

Ausblick HOCHTIEF Services

Der Markt für Facility- und Energie-Management-Dienstleistungen birgt nach Expertenmeinungen auch weiterhin großes Potenzial, insbesondere beim Outsourcing.

Dennoch ist für den Unternehmensbereich HOCHTIEF Services schwer vorhersehbar, wie sich die Finanzkrise auswirkt. Für das laufende Jahr streben wir ein Ergebnis vor Steuern leicht oberhalb des Vorjahreswerts an.

 
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